Costa Brava

Kultur und Städte

Camping Las Dunas befindet sich im Girona Provinz. Das Mittelalter spielt in den Landstrichen Gironas eine grosse Rolle, deren Geschichte sich in den unabhängigen kleinen Grafschaften und Klostern wiederspiegelt. In kurzer Distanz gibt es viele Sehenswürdigkeiten mit einem grossen kulturellen in historischen Wert

L’Escala und Sant Martí d’Empúries

L’Escala ist ein Ort mit ca. 10.000 Einwohnern und nach Figueres und Roses die drittgrösste Gemeinde der Region Alt Empordà. Es erstreckt sich über 7 km an der Küste mit 4 unterschiedlichen Teilen, Empúries, dem alten Stadtkern, Riells und Cala Montgó.

Im Norden der Gemeinde befinden sich das mittelalterliche Örtchen Sant Martí d’Empúries und die Ruinen von Empúries, nur etwa 3 km vom Camping Las Dunas entfernt. Empúries ist von hoher historischer Bedeutung, denn es war die erste griechische Siedlung auf der Iberischen Halbinsel. Es wurde 575 vor Christus gegründet und Emporion, was Markt bedeutet, genannt. Dort handelten die hier Ansässigen, bevor 100 vor Chr. die Römer kamen. Im Gegensatz zu den Griechen kamen Sie nicht, um zu handeln, sondern um zu erobern. Ab dem 1. Jahrhundert, nach der Eroberung der gesamten Iberischen Halbinsel, verfiel Empúries im Schatten der Macht von Tarraco (Tarragona) und Barcino (Barcelona). Nur der älteste Teil der griechischen Stadt, der damals auf einer Insel gebaut wurde, ist bis heute als Dorf Sant Martí d’Empúries erhalten geblieben. Es gibt eine breite asphaltierten Promenade ohne motorisierten Verkehr, der den Ort Richtung Süden mit dem alten Stadtkern von L’Escala verbindet.

Der alte Stadtkern erstreckt sich rund um die Platja, den Strand, an dem früher die Fischerboote lagen. Seit kurzem ist es eine vom Verkehr befreite Fussgängerzone. Besonders sind die engen Gassen mit Läden (man isst sehr gut in L’Escala!) und die Kirche Sant Pere. Wenn man an der Küste Richtung Süden weitergeht, kommt man nach Riells, dort befindet sich der grösste Strand des Ortes und der Hafen, an der Promenade gibt es viele verschiedene Läden. Am südlichsten Ende der Gemeinde liegt die Bucht Cala Montgó mit Bars und Restaurants an einem wunderschönen Strand. Hervorgehoben werden muss die Herstellung von in Salz eingelegten Nahrungsmitteln, die Anchoas von L’Escala sind in ganz Spanien berühmt.

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Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens mit 1,6 Millionen Einwohnern, befindet sich in etwa 140 km Entfernung des Campingplatzes. Im Grossraum Barcelona wohnen 5 Millionen Menschen, was es zum sechstgrössten Ballungszentrum Europas macht (Wikipedia). Barcelona ist eine grossartige weltoffene Stadt, die man so schnell nicht wieder vergisst. Um Barcelona zu besichtigen, empfehlen wir Ihnen einen Ausflug vom Campingplatz aus mit einem der Busse der Firma, mit der wir zusammenarbeiten. Man kann natürlich auch mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin, aber das Fahren durch diese grosse Stadt kann schnell kompliziert und stressig sein, zumal man dann auch genau wissen sollte was man ansteuern will.

In Barcelona gibt es viele interessante Viertel, die einen Besuch wert sind, wie z.B. der Raval, das Barri Gòtic, el Born und Barceloneta, die sich in der Altstadt, der Ciutat Vella, befinden, dem Teil der Stadt, der innerhalb der alten römischen Mauern liegt. Hevorzuheben sind hier die Kathedrale, Kirche Santa María del Mar und die Ramblas. Südlich des alten Stadtkerns und direkt am Meer liegt der Montjüic, der “jüdische Berg”. Im 19. Jahrhundert wurde aus der Platznot heraus die Bauweise des Eixample beschlossen, dem schachbrettartig gebauten Vierteln. Dies geschah zeitgleich mit den Anfängen des Modernismus, dem Baustil, dem einige der bekanntesten Monumente der Stadt angehören, wie die Casa Battló, Casa Milà, der Parc Güell, der Palau de la Mùsica und die Sagrada Familia.

In Barcelona lässt es sich natürlich auch sehr gut essen, es gibt sage und schreibe 32 Restaurants mit Michelinstern, davon zwei mit dreien. Sehenswert ist auch der Markt La Boqueria an der Rambla. Das Nachtleben konzentriert sich vor allem in den Vierteln la Barceloneta, El Born, el Barri Gòtic und dem Eixample. Für Fussballfans ist ein Besuch des Stadions Camp Nou des FC Barcelona und des angeschlossenen Museums unerlässlich. In der Stadt gibt es drei grosse Bähnhöfe, der zentralste ist der am Passeig de Gràcia mitten im Eixample, der Hauptbahnhof ist Sants, dort halten praktisch alle Züge, so auch jene die hoch zu uns bis nach Figueres fahren.

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Girona

Girona (lat. Gerunda) ist die Haupstadt der gleichnamigen Provinz, hat 96.000 Einwohner und befindet sich in 45 km Entfernung des Campingplatzes. Im Süden Gironas liegt auch der nächstgelegene Flughafen. Der alte Stadtkern ist einer der interessantesten in Katalonien und ermöglicht einen Rundgang durch mehr als zweitausend Jahre Geschichte.

Die Gegend wurde schon in der Frühgeschichte durch die Iberer besiedelt, dem Volk, das die Iberische Halbinsel vor den Griechen und Römern bewohnte. Ab 77 nach Christus gründeten die Römer Gerunda und errichteten eine mächtige Festung, Força Vella genannt, die man heute noch in einigen Ornamenten der Mauer erkennen kann. Später, im 7. Jahrhundert, wurde mit dem Bau der Kirche Sant Feliu zu Ehren des gleichnamigen Märtyrers begonnen. Die maurische Besetzung von Girona dauerte nur von 711 bis 785, dem Jahr, in dem sich die Stadt auflehnte und den Franken ergab. Girona wurde zur Grafschaft und somit Teil Hispaniens, neue Mauern stärkten und erweiterten die Stadt. Dies ist die Epoche des höchsten Glanzes der jüdischen Gemeinde von Girona, heute ist das Call Jueu, das jüdische Viertel, eines der besterhaltenen Europas.

Im 9. Jahrhundert wurden der Bau des Klosters Sant Pere de Galligants begonnen, das seit 1857 der Sitz des Archäologischen Museums von Katalonien in Girona ist. Später, im 11. Jahrhundert, begann man mit dem Bau der Kathedrale Santa María von Girona, welche die Kirche Sant Feliu als grösste in Girona ablösen sollte. Die Kathedrale zeigt drei verschiedene architektonische Stile: romanisch, gotisch und Barock. Das breite gotische Schiff ist nach dem des Petersdoms im Vatikan das zweit breiteste der Welt. Zur Kathedrale steigt man über eine grossartige Treppe aus neunzig Stufen aus dem 17. Jahrhundert hinauf. Die arabischen Bäder aus dem 12. Jahrhundert komplettieren die Liste der unverzichtbaren Monumente im alten Stadtkern. Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert, es handelt sich um einen christlichen Bau nach römischem Vorbild.

Auf jeden Fall sollte man sich die Rambla ansehen mit seinen ungleichen Bögen und den Brücken über den Fluss Onyar, von denen aus man einen sehr schönen Blick hat auf die über den Fluss hängenden Häuser, bevor man den Rundgang beendet, um etwas essen zu gehen. Denn im Zusammenhang mit Girona muss man in jedem Fall über Gastronomie reden, in der Provinz Girona gibt nicht weniger als 14 Restaurants mit Michelin-Stern und die Hauptstadt ist Sitz eines der weltweit besten Restaurants, dem Celler de Can Roca. Die Gastronomie in Girona ist geprägt von Produkten aus dem Meer und vom Lande und einer Kombination aus tradioneller und avantgardistischer Küche.

Nach dem Essen bietet sich ein Verdauungsspaziergang durch den städtischen Parc de la Devesa an. Gut geschütz vor der Sonne durch mehr als 2000 bis zu 60 Meter hoch gewachsene Platanenbäume kann man den ca. 40 Hektar grossen Park erkunden der in Spanien als Kulturgut von Nationalem Interesse deklariert ist.

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Cadaqués

Cadaqués ist der östlichste Ort der Iberischen Halbinsel und liegt,  ca. 35km vom Camping entfernt, mitten im Naturpark Cap de Creus. Es befindet sich in einem natürlichen Hafen und war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hinter den Bergen praktisch vom Land abgeschnitten.

Traditionell wurde vom Fischfang gelebt, vom Einlegen und Olivenanbau. Aber seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es aufgrund seiner fortwährenden Isolation immer beliebter bei Künstlern und Touristen.

Die Anfänge von Cadaqués gehen bis in prähistorische Zeiten zurück. Im Mittelalter gab es immer wiederkehrende Invasionen von Piraten und Korsaren, was zum Bau einer Stadtmauer zur Abwehr führte, von der nur noch ein Schiessturm übrig ist, der ins Rathaus integriert ist. Der alte Stadtkern ist geprägt durch enge Gassen mit besonderem Strassenbelag, dem rastell. Am höchsten Punkt befindet sich die Kirche Santa María de Cadaqués, gebaut im 16. Jahrhundert, als die vorherige Kirche durch den berühmten türkischen Piraten Barbarossa zerstört wurde, der das Dorf 1543 angriff.

Wenn man von Cadaqués spricht, muss man unweigerlich auch von Künstlern sprechen. Viele verbrachten hier einen Teil ihrer Schaffenszeit, inspiriert von den Gässchen, dem Meer und der unvergleichlichen Umgebung des Cap de Creus. Picasso verbrachte hier den Sommer des Jahres 1910, Marcel Duchamp richtet hier 1954 seinen Sommersitz ein und viele andere, die hier den Rahmen sprengen würden, fanden in Cadaqués Inspiration. Doch der am meisten mit Cadaqués verbundene Künstler bleibt Salvador Dalí, der sich hier 1948 nach seiner Rückkehr aus New York niederliess. Sein Haus in Port Lligat wurde 1997 als Casa Museo Salvador Dalí für das Publikum geöffnet. Eintrittskarten müssen über die Webseite des Museums reserviert werden.

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Sant Pere de Rodes

Oben auf den östlichen Pyrenäenablegern des Cap de Creus liegt das beeindruckende Kloster Sant Pere de Rodes, am nördlichen Abhang, ca. 35 km von Camping entfernt. Bis zum Kloster kann man problemlos mit dem Fahrzeug gelangen. Noch höher, auf der Spitze des Berges, und ca. eine halbe Stunde zu Fuss entfernt, ist auch die Ruine der Burg Verdera, von der man einen unvergleichlichen Blick auf die nördliche Costa Brava, die Pyreneen, das Meer und Frankreich gleichermassen geniesst.

Der Ursprung des Klosters ist geheimnisvoll und eng mit dem Apostel Petrus verbunden, von dem man Reliquien gefunden hat. Das erste Dokument, in dem das Kloster erwähnt wird, datiert von 878, seinen Höhepunkt erreichte es im 11. und 12. Jahrhundert, als es Ziel für Pilger war. Im 17. Jahrhundert wurde es ausgeraubt und verlassen. Seit 1930 ist es Nationaldenkmal, ab 1935 begann die Restaurierung. Das Kloster ist für das Publikum geöffnet, mehr Information und Preise lassen sich auf der Webseite des Klosters einsehen.

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Figueres und Museum Salvador Dalí

Figueres mit seinen 45.000 Einwohner ist die Hauptstadt der Region und liegt ungefähr 25 km vom Campingplatz entfernt. Hier befinden sich auch das nächste Krankenhaus und auch der Bahnhof der an das spanische Hochgeschwindikeitsnetz (AVE) angeschlossen ist. Von hier kommen Sie in weniger als einer Stunde bis ins Herz Barcelonas.

Die Nähe zur französischen Grenze macht die Stadt zu einem wichtigen Kommunikationsknotenpunkt und Eingangstor zu Spanien. Ihre Ursprïnge gehen zurück bis zu einer römischen Siedlung an der Via Augusta, die längste und verkehrsreichste auf der iberischen Halbinsel zu Zeiten der Römer. Figueres war Hauptstadt des Alt Empordà seit der Einrichtung der Regionen im Jahr 1936 und danach wieder seit 1987. Die Kriege haben eine grosse Rolle gespielt, dementsprechend gibt es nur noch wenige Monumente wie die Festung Sant Ferran im Norden der Stadt, die als die grösste europäische Festung gilt und die Kirche Sant Pere in der Altstadt.

Trotz allem ist die grösste Sehenswürdigkeit das Museum Teatre-Museu Salvador Dalí, das dem berühmtesten Sohn der Stadt gewidmet ist, der hier 1904 geboren wurde. Das Museum hat die dritthöchste Besucherzahl in ganz Spanien, wurde 1974 eröffnet und wurde aus den Überresten des alten Theater erbaut, das 1939 abgebrannt war. Salvador Dalí persönlich hat die Umbauarbeiten angeführt, so dass es nicht nur seine Werke enthält, sondern gleichzeitig auch sein letztes und grösstes Werk ist. Dalí starb 1989, sein Grab liegt in der Kripta des Museums.

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Pals und Peratallada

Mit dem Besuch der Dörfer Pals und Peratallada begibt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Das Mittelalter spielt in den Landstrichen Gironas eine grosse Rolle, deren Geschichte sich in den unabhängigen kleinen Grafschaften und Klostern wiederspiegelt. Pals und Peratallada sind zwei der wichtigsten und besterhaltenen mittelalterlichen Orte von ganz Katalonien. Mit Steinen gepflasterte Gassen, Türme, Kirchen und Mauern setzen Sie mitten an der Costa Brava ins Mittelalter zurück. Die Burg von Pals wurde erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt, zusammen mit einem wichtigen Hafen im Mittelalter. Heutzutage ist Pals bekannt für hochwertigen Reis, welcher in der Umgebung angebaut wird. Peratallada wurde im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt, herausstechend ist die alte Stadtmauer, eine der stärksten im mittelalterlichen Katalonien. Beide Dörfer befinden sich 30 km vom Campingplatz entfernt und man kann sie gut beide zusammen besuchen, denn sie liegen nur 10 km auseinander.

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Sant Pere Pescador

Camping Las Dunas liegt auf halbem Weg zwischen L’Escala und Sant Pere Pescador, zu dessen Gemeinde er gehört. Das Gebiet wird hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Sant Pere Pescador ist eine Gemeinde mit 1.700 Einwohnern, die sich auf 17 m2 erstreckt, Mitten in der Bucht von Roses am Fluss Fluvià. Der Ort selbst liegt in 2 km Entfernung vom Meer, in sein Gebiet fallen aber der 6 km lange feine Sandstrand, die Feuchtgebiete an der Küste und ein Abschnitt des Flusses Fluvià. Grosse Teile des Gebiets sind als Teil des Naturschutzgebietes Aiguamolls de l’Empordà geschützt. Die Haupteinnahmequellen sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Der Strand von Sant Pere Pescador ist sehr beliebt bei Wind- und Kitesurfern. Die weiten Grünzonen und Wälder sind bestens für das Wandern und Fahrradfahren geeignet. Das Dorf besteht seit 974, im alten Stadtkern lassen sich noch Teile der alten Stadtmauer erkennen.

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Empuriabrava

Empuriabrava ist die grösste Siedlung mit Meerwasserkanälen in Europa mit einem 1,5 km langen Stadtstrand. Sie gehört zur Gemeinde Castelló d’Empùries, die mi Mittelalter die Hauptstadt der Region und Sitz der Grafen von Empùries war. Dort, wo heute Empuriabrava liegt, gab es früher Seen, die in den 60er Jahren in Kanäle umgewandelt wurden in Anlehnung einiger Projekte in Florida, die dem romantischen Ideal des klassischen Venedigs ähneln sollten. Doch seit den Ursrüngen war dies umstritten und im Zuge der Umweltbewegung wurde die Ausweitung des Projekts gestoppt und 1983 als Aiguamolls de l’Empordà geschützt. Das Aerodrom in Empuriabrava gibt es auch eines der grössten Fallschirmspringzentrum der Welt.

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Kultur und Ortschaften

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Ampuriabrava
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